Couperose Haut richtig pflegen


Couperose - vorbeugen, behandeln, gekonnt kaschieren

Die anderen trinken, aber ich habe die rote Nase. Das kommt Ihnen bekannt vor? Gutes Aussehen ist in vielen Lebensbereichen wichtiger denn je: Ist die Gesichtshaut betroffen, zeigen sich Hautprobleme von ihrer unangenehmsten Seite. Selten dramatisch, aber immer lästig, macht die für jedermann sichtbare Couperose Betroffenen das Leben nicht gerade einfach. Ja - Couperose ist unangenehm. Aber - auch Sie können Ihre Couperose erfolgreich bekämpfen. Lesen Sie, wie.

Wie erkenne ich Couperose überhaupt?

Couperose - das sind typische, blau-rötlich durch die Haut schimmernde Äderchen - vorwiegend im Wangen- und Nasenbereich. Mit etwas Abstand betrachtet, wirkt diese Haut fast einheitlich gerötet. Doch aus der Nähe erkennt man viele winzige, erweiterte Gefäße: Je nachdem, ob überwiegend venöse oder arterielle Blutgefäße betroffen sind, zeigt sich die Couperose in bläulicheren bis rötlicheren Formen oder Mischformen.

Warum bekomme ich Couperose?

Etwa fünf bis sieben Prozent der Deutschen leiden unter Couperose, auch Vorstufe zur entzündlichen Rosazea. Couperose tritt in nahezu jedem Lebensalter und bei Frauen wie Männern auf. Dennoch sind Frauen ab 30 besonders oft von Couperose betroffen. Neben einer konstitutionellen Schwäche des Bindegewebes formiert sich eine Couperose dann, wenn weitere Faktoren hinzukommen.

Der konkrete Auslöser für Couperose? Endgültige Forschungsantworten stehen noch aus, aber man macht bereits zahlreiche Couperose begünstigende Faktoren aus: Neben übermäßigem Sonnenbaden zählt Bluthochdruck dazu: Permanenter Hochdruck der Arterien dehnt die Wände der Blutgefäße, die schließlich nachgeben – der Eindruck geplatzter Äderchen entsteht. Auch der Eindruck einer Trinkernase kommt nicht von ungefähr: Vermehrter Alkohol- und Kaffeegenuss sowie Nikotin begünstigen die Entstehung einer Couperose. Doch auch hormonelle Umstellungen durch Schwangerschaft oder Stillzeit sowie die Einnahme der Pille verschlimmern eine beginnende Couperose, ebenso wie Bürstenmassagen oder Dampfbäder.

Sehen Sie sich auch in Ihrer Verwandtschaft um: Couperose ist oft erblich bediengt. Doch auch bei genetischer Disposition können Sie die Couperose hinauszögern – mit einer Hautpflege, die Ihre Couperose Haut optimal schützt.

Das können Sie vorbeugend gegen Couperose tun

Achten Sie auf die richtige Ernährung bei Couperose: Verzichten Sie möglichst auf Alkohol und meiden Sie Kaffee, Tee und scharfe Gewürze, sofern sie merken, dass eines der Genussmittel die Couperose verstärkt. Neben intensiver Sonne sollten Sie auch Reizen wie Saunagängen aus dem Weg gehen – sprich allem, was die Hautdurchblutung anregt und eine Couperose auslösen kann. Apropos Reize – gehen Sie alles etwas ruhiger an: Vor allem zu viel Stress ist Gift für Ihre Haut.

Zögern Sie die Couperose hinaus, indem Sie die wichtigsten genannten Maßregeln beachten und Ihrer Couperose Haut keine ständigen Extremwechsel von Warm nach Kalt zumuten, denn gerade das belastet die empfindlichen Blutgefäße vermehrt. Intensive Sonnenbäder bleiben absolutes No-Go: UV-Strahlen strapazieren und schädigen das Bindegewebe - die feinen Äderchen treten umso deutlicher hervor. Leider ist Ihre Gesichtshaut auch in der kalten Jahreszeit sensibel – und verzeiht keine Wechselbäder zwischen trockenen, überheizten Innenräumen und beißender Winterkälte.

Sie können Temperaturwechseln nicht aus dem Weg gehen, vielleicht aus beruflichen Gründen? Verwöhnen Sie Ihre empfindliche Haut mit spezieller Couperose Gesichtspflege Kosmetik, die Ihre Haut gut umhüllt. Sie müssen, etwa berufsbediengt oft in die Sonne? Dann nie ohne Sunblocker bzw. einen Lichtschutz, der auf die besonderen Ansprüche der Couperose Haut ausgerichtet ist.

Couperose Haut lasern wäre auch eine Behandlungsoption

Neben traditionell-medikamentösen oder Naturverfahren setzt Couperose Therapie auf modernste Lasertechnik. Hautpflegeprodukte und Hausmittel für Couperose Haut lindern, realisieren aber eine zu 100 Prozent gelungene Therapie nicht immer. Medikamentöse Therapie unterscheidet topische, also lokal und oberflächlich angewendete Mittel wie Salben von systemischen Mitteln, die in das Blut- bzw. Lymphsystem des Organismus gelangen.

Wo Medikamente erfolglos bleiben, entfernt der Facharzt störende Couperose Äderchen mit dem Laser. Feine Elektronadeln zur Gefäßverödung haben inzwischen dem Laser Platz gemacht: Sein Licht zerstört überdehnte Blutgefäße sanft, ohne die Haut anzugreifen – sie werden quasi zum Verdampfen gebracht und so optimal korrigiert.

 

Wer trägt die Kosten? Viele privaten Krankenkassen tragen diese Couperose Behandlung, während die gesetzlichen nur in bestimmten Ausnahmefällen zahlen. Alles lassen, wie es ist? Dann sollte Ihr Hausarzt den Erkrankungsverlauf nicht entfernter Äderchen im Auge behalten, um ausschließen, dass es sich bei Ihrer Couperose um die akneähnliche Rosazea im Anfangsstadium handelt.

Diese Hausmittel könnten bei Couperose helfen

Erste Pflicht: Die geplagte Couperose Haut beruhigen. Folgende Hausmittel können bei Couperose Abhilfe schaffen. Feuchte Umschläge verengen die Äderchen, Kompressen mit schwarzem Tee, Rosskastanie, Arnika oder Zinnkraut gebieten weiterer Ausbreitung Einhalt.

 

Mit Schüssler-Salzen vertraut? Nr. 4, Kalium Chloratum in Tablettenform oder Schüsslersalben sollen laut einigen Anwendern einen sanften Therapieansatz bei Couperose bieten, ebenso wie die Homöopathie mit Abrotanum, Kalium phosphoricum oder Kalium. Klären Sie jedoch hier mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ab, welches dieser Homöopathika Ihrer Persönlichkeit am besten entspricht, da es keine wissenschaftlichen Beweise für diese Methoden gibt.

Daneben versorgen natürliche Hausmittel wie Aloe Vera die Couperose Haut mit Feuchtigkeit und wirken entzündungshemmend. In Drogerien können Sie auch Aloe Vera Säfte zum trinken kaufen. Weihrauch-Extrakte stoppen kollagenabbauende Enzyme, Echinacea (Sonnenhut) besänftigt Hautreizungen. Das antierythematös wirkende Leinöl versorgt Ihre Haut mit der wichtigen Alpha-Linolensäure, während Nachtkerzenöl ebenfalls entzündungshemmend wirkt und Ihrer Haut darüber hinaus die Omega-6-Fettsäure Gamma-Linolensäure zuführt. Das Hausmittel Kamille ist reizlindernd und zudem antiseptisch. Vitamin K1 schließlich beruhigt bei Hautrötung. Quälender Juckreiz? Antibakterielles D-Panthenol bringt Erleichterung.

Diese Hautcremes sind bei Couperose empfehlenswert

Besänftigen Sie Ihre gerötete Haut – viele hilfreiche Pflegeprodukte stehen dazu bereit. Doch besänftigen heißt nicht ölig glätten: Eine gute Anti Couperose Pflege kommt immer ohne Mineralöle und Silikone aus. Diese schließen die Couperose Haut über einen Fettfilm hermetisch ab. Auch Parfüms und Duftstoffe mit ihren ätherischen Ölen sind kontraproduktiv, da sie die Durchblutung der Äderchen anregen. Ein Effekt, auf den Sie sicher verzichten können, oder?

Investieren Sie in eine gute feuchtigkeitsspendende Tagespflege mit UV-Schutz gegen Klimaeinwirkungen. Spezielle Couperose Cremes verhindern, dass sich Ihre Couperose in Richtung extreme Ausformungen entwickelt. Sie haben es sicher schon bemerkt: Ihre trockene Haut lechzt geradezu nach gute Pflege. Nicht Fett, sondern Feuchtigkeit ist der Königsweg: Verwöhnen Sie Ihre Gesichtshaut mit einer nicht komedogenen Couperose Spezialcreme, die Ihre Poren nicht verstopft. Wozu nicht-komedogen? Komedone sind Mitesser, deren Entfernen Ihre empfindliche Haut zusätzlich reizt - und somit Ihre Couperose verschlimmert.

 

Angenehm kühl aufatmen: Gels mit Minze, die sich ohne Reibung sanft auftragen lassen oder Antirötungs-Gele, z. B. mit Ballonrebe, Echiumöl oder Kukuinuss, die die Widerstandskraft der gereizten Couperose Haut stärken - oder auch straffen. Pflegesets, z. B. aus feuchtigkeitsspendendem, nährendem Cremegel, beruhigendem Gel und Couperose Nachtcremes sorgen dafür, dass Sie Ihren Pflegeplan konsequent einhalten: Mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Weihrauchextrakt, Calendula (Ringelblume) oder Silizium, die Rötungen und Äderchen praktisch über Nacht mildern, die Collagensynthese anregen und die obere Hautschicht stärken.

 

 

Unser Tipp: Anti-Aging Hyaluronsäure Kosmetik für Couperose Haut, hautberuhigende Spezialkosmetika zur Gesichtspflege mit effektiven Inhaltsstoffen wie Ringelblume, roten Trauben oder Magnolie

Hautreinigung, Peelings und Make-up bei Couperose

Hautreinigung bei Couperose

Die Basis wirksamer Pflege: Die richtige Hautreinigung. Scharfe Seifen oder alkoholhaltige Lotionen verzeiht Couperose Haut nicht – greifen Sie besser zu Seifenersatzstoffen wie Syndets oder Reinigungsmilch für empfindliche Haut, die auch Make-up entfernt und porentief, aber mild reinigt und das Hautbild klärt. Dann kann es losgehen: Nach einer erfrischenden, alkoholfreien Toniklotion ist Ihre Haut für die weitere Pflege bereit.

Peelings bei Couperose?

Klassische Peelingprodukte auf betroffenen Couperose Arealen? Bitte nie. Milde Peelings mit Fruchtsäure dagegen entfalten durchaus positive Effekte – allerdings sollten Sie immer darauf achten, dass die Fruchtsäurepeelings für Couperose Haut hergestellt wurden. Herkömmliche Fruchtsäurepeelings können Ihre Haut über Gebühr reizen.

Gekonnt kaschieren - das richtige Make-up bei Couperose

Grün im Gesicht? Keine Angst, diese grünlich kaschierenden Pflegeprodukte leisten nur den optischen Farbausgleich zum rötlich-bläulichen Ton der Äderchen – und ziehen schnell und komfortabel ein. Auch spezieller Selbstbräuner macht Äderchen fast unsichtbar.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance: Kaschieren Sie Ihre Couperose mit Hilfe raffinierter Couperose Pflegecremes oder grünlicher Abdeckstifte, Korrekturstifte oder Puder - alle geröteten Hautpartien verschwinden. Tipp: Tragen Sie als Make-up Unterlage zuvor eine einfache Grundierung im Ton Ihrer Haut auf – jetzt verleiht der Puder ein mattes Finish. Und - Couperose hin oder her: neutralisierendes Make-up, mit einem weichen Schwämmchen aufgetragen, pflegt auch Ihren Teint strahlend und gleichmäßig.