Professionelle Mittel gegen Pigmentflecken


Eine Behandlung mit Fraxel-Laser spricht selektive Bereiche unter der Haut an, die von Pigmentflecken betroffen sind. Hierbei wird Pigment freigesetzt, vom körpereigenen Immunsystem erkannt und abtransportiert. Je nach behandelter Fläche von Gesicht, Händen, Hals oder Dekolleté entstehen Kosten von 100 bis 500 Euro. Laserbehandlungen von Pigmentflecken sind nur im Winter möglich, wenigstens drei bis vier Behandlungssitzungen sind nötig. Dann folgt die Nachsorge, sprich, kompletter Schutz vor der Sonne für wenigstens vier bis sechs Wochen. Nachteil: Ihre Haut wird deutlich sensibler und jederzeit können neue Pigmentflecken an der behandelten Stelle entstehen. Mehr zum Thema Pigmentflecken lasern.

Alternativ kann Ihr Hautarzt hochkonzentrierte Hydrochinon-Salbe verschreiben: Hydrochinon hemmt das Enzym Tyrosinase, beschleunigt den Abbau der Vorstufen des Melanins und zerstört Pigmentzellen dauerhaft. Leider steht dieser Wirkstoff im Verdacht, nicht nur fruchtschädigend, sondern auch krebserregend zu wirken, weshalb seine Anwendung auf maximal drei Monate begrenzt bleiben sollte.

Mit Kälte gegen Pigmentflecken? Bei dieser Kryotherapie wird die Hautoberfläche mit flüssigem Stickstoff vereist – rechnen Sie mit wochenlanger Rötung Ihrer Haut. Denn hier sterben die Oberhautzellen ab, um neu gebildet zu werden. Ähnlich bei der Dermabrasion gegen Pigmentflecken: Hier fräst Ihr Hautarzt die obersten Schichten ab – manchmal nicht ganz ohne. Nach der Behandlung wirkt die Haut fleckig, Narben können sich bilden.