Ursachen für Pigmentflecken im Gesicht


Pigmentflecken entstehen durch eine Überproduktion des Hautfarbstoffs Melanin. Melanin schützt das Erbgut der Hautzellen vor schädlicher UV-Strahlung: Melanozyten der Oberhaut bilden das wichtige Pigment – und reichen es an benachbarte Zellen der Oberhaut weiter. Kaum kommt die Sonne heraus, steigern einzelne Pigmentzellen ihre Aktivität immens – und vermehren sich sogar. Der Melanin-Abtransport dagegen klappt nicht immer problemlos - Handrücken, Unterarme, Schultern und Dekolleté mutieren zu wahren Sonnenterrassen. Hier zeigen sich rund- bis linsenförmige Pigmentflecken, von Hautärzten Lentigines genannt, die sich, zunächst nur zwei bis vier Millimeter groß, zu größeren Malen bzw. Pigmentflecken vereinen.

Wieso trifft es Sie, nicht Ihre beste Freundin? Neben der Tatsache, dass Sie die östrogenhaltige Pille nehmen, fällt Ihre genetische Veranlagung in die Waagschale: Wer hellere Haut hat, neigt oft schon in jüngeren Jahren zu Pigmentflecken. Auch eine wenig gesunde Lebensweise, Rauchen und Alkoholkonsum lässt Haut schneller altern. Und wer sich vor dem Sonnenbaden gern mit Parfüm verwöhnt, muss sich über flächige Verfärbungen an Stirn, Wangen und im Oberlippenbereich kaum wundern. Überall dort haben Duftstoffe Ihre Haut lichtempfindlich gemacht – in Form von Pigmentflecken wie Melasmen oder Chloasmen.