Was sind Altersflecken?


Neben Melanin sorgt noch ein anderer Pigmentgeber für Probleme - das Alterspigment Lipofuszin, das aus oxidierten, nicht abgebauten Abfallprodukten der Hautzellen besteht. Trifft UV-Strahlung auf Ihre Haut, entstehen freie Radikale, die die Bildung von Altersflecken beschleunigen. Altersflecken (Lentigines seniles) treten ab 40 Jahren gehäuft auf; ab 60 hat sie eigentlich jeder. Doch auch jüngere Menschen leiden unter den im Winter kaum verblassenden, gelblich-braunen bis dunkelbraunen Pigmentflecken, die bis zu mehrere Zentimeter groß werden.

Warum entstehen Altersflecken? Ihre Haut hat ein Gedächtnis – und dankt die jahrzehntelange Einwirkung von UV-Strahlung mit chronischen Lichtschäden, ungleichmäßigem Verdicken der Oberhaut und dem Einlagern eines Übermaßes an Melanin. Warum sich allerdings nur bestimmte Bereiche verfärben, ist bislang ungeklärt.
Normalerweise sind Pigmentflecken wie Altersflecken zwar störend, aber harmlos. Dennoch sollten Sie bei neu auftretenden Hautveränderungen abklären, ob Ihr Hautarzt die bräunliche Sonderform weißen Hautkrebses auschließt.

Gehen Sie den Auslöser Ihrer Altersflecken an: So macht eine Behandlung dauerhaft Sinn.